St. Marienkirche Bernau, Foto: S. Steinheisser
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Jesus Christus spricht: Siehe ich bin bei euch
alle Tage bis an der Welt Ende. 
Matthäus 28,20

Ich bin bei euch: dieses Wort Jesu entfaltet seine Kraft, je öfter man es hört und weitergesagt. Es ist Versprechen und Selbstbindung. Und es ist verlässlich. Zunächst gilt es den zwölf Jüngern. Dann denen, die in den Kreis der Jünger eintreten: allen, die durch Gottes Prägezeichen der Taufe und durch die Teilnahme am gemeinsamen Teilen von Brot und Wein beim Abendmahl zu ihm gehören; die die Gemeinschaft der (Heraus-)Gerufenen – und so auch Hörenden – bilden. Das Bedeutet das griechische Wort Ecclesia, Kirche.

Ich bin bei euch: Gemeint ist in aller Zeiten Zeit. In denen der Freude und des Schmerzes, in denen der Gewissheit und des Zweifels, in denen des Streits und der Versöhnung, des Suchens und Findens, des Festhaltens und Weitergebens, in denen der Bitterkeit und Kälte und auch des Sterbens.

Ich bin bei euch: Sich der Gegenwart Jesu bewusst werden ist immer auch eine Selbstentdeckung. In Phasen des Gelingens und des Glücks kann es geschehen, dass wir einfach nur dankbar sind für das Aus- und Fortkommen, für den guten Weg, auf dem sich alles fügt; dass kein Unglück droht oder drückt, dass man der Arbeit gewachsen ist und die alltäglichen Sorgen nicht überhand nehmen. Man kann das als Erfahrung von Gnade ernstnehmen: „Sehet die Blumen auf dem Felde, sie säen nicht, sie ernten nicht… aber euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr nicht viel kostbarer als sie?″

Ich bin bei euch: Jesu Treue enthält eine unausgesprochene Frage. Die lautet: Bist auch du mir nahe? Dass einer des Anderen Last trage, so heißt es, bedeute, das Gebot Christi zu erfüllen und in seiner Liebe zu bleiben. „Wenn wir in Frieden beieinander wohnten, Gebeugte stärkten und den Schwachen schonten″: es gibt Zeiten, in denen wir uns nicht danach drängen und dafür unsere guten Gründe haben. Dann reicht unsere eigene Kraft für das Rechte nicht aus. Es zählt in der Rückschau zu unserem Glück, wenn es dann doch wie mit fremder Kraft durch uns geschehen oder jedenfalls nicht verhindert worden ist.

Ich bin bei euch: das ist Wirklichkeit, gerade dann, wenn wir uns selbst unannehmbar geworden sind. Es gibt solche Zeiten. Da haben wir die Hoheit über uns selbst verloren. Christus steht zu uns „ohn alles Wanken…. Sein Heil und Gnaden, die nehmen nicht Schaden, heilen im Herzen die tödlichen Schmerzen, halten uns zeitlich und ewig gesund.″

Es grüßt Sie ganz herzlich Thomas Gericke


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